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Freitag, 25. Mai 2012

Aufruf: Demo zur Jahreshauptversammlung in Dachau

Eindeutiges Ergebnis für einen Aktionstag

An alle und für alle Beschäftigten des Jugendherbergswerkes Bayern

„Wir sind das DJH!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerne setzen wir eure guten Ideen (Zuschriften) und die klare Abstimmung um.  Es trifft sich gut für uns, dass in der Jugendherberge Dachau die Jahreshauptversammlung des Jugendherbergswerkes Bayern am 15. und 16. Juni statt findet. Dort soll auch über die Zukunft des DJH Bayerns entschieden werden. Wichtige Entscheidungsträger werden da sein. Sie werden uns sehen und  hören können.
Es geht also um eine Zukunft, die vor allem uns betrifft. 

Wir packen diese gute Gelegenheit beim Schopf und rufen zur Kundgebung und Demo auf.


Am Samstag, 16. Juni 2012 

Von 10:30 bis ca. 12:00 Uhr 

Vor der Jugendherberge Dachau

(Roßwachtstr. 15 , 85221 Dachau) 

Wir fordern:
  • Sicherung der Arbeitsplätze bei Sanierungen und Umbau
  • Fairen Lohn (Zuschläge) und gerechte Lohnerhöhungen 
  • Beschäftigungsgarantien für langjährige Saisonkräfte
  • Verhandlungen über einen Tarifvertrag!
Bringt Plakate und Transparente mit euren geschriebenen Forderungen mit. Vuvuzelas, Tröten, Handratschen, -klappern und vieles mehr habt dabei, denn wir machen Stimmung für uns. Gerne können auch groß und klein dabei sein, damit es ein tolles Erlebnis für alle wird.

Anschließender Ausklang und Auswertung der Aktion in einer nahegelegenen Gaststätte mit Verpflegung. Ende des Aktionstages wird voraussichtlich gegen 13:00 Uhr sein.

Zur Planung bitten wir um deine und deiner Kollegen Anmeldung über Mail (Anzahl der Personen, Jugendherberge).

Liebe Kolleg/Innen aus den anderen Landesverbänden, auch ihr seid herzlich willkommen. Bayern ist immer eine Reise wert. 

Als Flyer zum Ausdrucken herunterladen: Auf zur Demo nach Dachau!

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S Bahn Dachau Umstieg in den Regionalbus 726 Richtung Saubachsiedling Haltestelle J.-F.-Kennedy-Platz (10 Minuten Fahrt)
Abfahrt des Busses: alle zwanzig Minuten (01/21/41)

Samstag, 19. Mai 2012

Gößl, droht bei Sanierung anderer Häuser mit Entlassungen

Wir sind 99 %

Kaum glaubt die Belegschaft sich voller Elan um das Wohl der Gäste kümmern zu können, sorgt der Vorstand, unter anderem Michael Gößl, für Unruhe und Unmut. 
Kern seiner Aussage ist, 
bei Sanierung der nächsten Jugendherberge(n) wird es kein Nürnbergermodell (Weiterbeschäftigung) für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben. 
Dies kann als Entlassung der Betroffenen verstanden werden.


300 Menschen - vor allem die in der Jugendherberge arbeitenden - haben namentlich die Nürnberger Kolleginnen und Kollegen aus ganz Bayern unterstützt. 
Scheinbar ist diese enorm starke Botschaft noch nicht so eindeutig beim Arbeitgeber angekommen. Keiner der Beschäftigten möchte immer wieder aufs Neue auf eine Betriebsvereinbarung in letzter Minute hoffen müssen, die seine Weiterbeschäftigung garantiert. Denn das Haus wird ja wieder eröffnet und benötigt die erfahren Belegschaft ab den ersten Tag nach den Renovierungsarbeiten. 
Vielmehr erwarten alle eine langfristige verlässliche Regelung.

Endlassen, Ausstellen, vielleicht einen Zeit-/Saisonvertrag mit weniger Verdienst oder gar einen Minijob bei der DJH während der Bauphase anzunehmen lehnen, die Jugendherbergsmitarbeiter in Bayern gänzlich ab. 


Dieses Verhalten des Arbeitgebers und der Umgang mit uns ist unzumutbar. Er fordert dadurch jeden von uns auf, unsere Solidarität einmal mehr zu zeigen. 
Offensichtlich ist für uns - treffen kann es jeden von uns, weil viele Häuser in naher Zukunft saniert werden sollen - dass wir mit einer klaren Botschaft den Vorstand überzeugen. Denn


wir sind 99 %.


Bist du dabei? Dann mach mit.

Einfach links anklicken, damit wir in den nächsten Tagen die Aktion planen können. Oder sende unse deine Vorschläge für eine Aktion an: djh.blogger@googlemail.com


Unsere Vorschläge zum Anklicken sind: 
  • eine Aktion im Juni gemeinsam an einem Ort
  • eine Aktion im Juni und zwar jeder für sich vor Ort
  • eine Aktion im Juni mit Postkarten senden an den Vorstand

Vorankündigung:
Es hat sich wieder jemand die Goldene Zitrone verdient. Demnächst mehr dazu.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Etappensieg - Arbeitgeber geht auf 100% der Forderungen ein!

Mitarbeiter der DJH Nürnberg müssen keine weiteren Lohneinbußen mehr fürchten!
10.Mai 2012

Es ist eine erfreuliche Nachricht für die Beschäftigten der JH Nürnberg


Der Betriebsrat hatte im Monatsgesprächs am vergangenen Donnerstag dem Arbeitgeber unmissverständlich seine Position dargelegt. Es darf keine finanzielle Verschlechterung für die Nürnberger Kollegen geben. Der Arbeitgeber teilte am Freitag mit, dass er die Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit bis zum 31.03.2013 verlängern möchte.

Im Entwurf einer Verlängerungsvereinbarung des Arbeitgebers vom 30.03.2012 soll sinngemäß der Satz 

„Im Zeitraum vom 01.06.12 bis 31.03.2013 erhalten die Mitarbeiter eine monatliche Vergütung vom Arbeitgeber, die der Höhe des bisher von der Bundesagentur für Arbeit gewährten, monatlichen Kurzarbeitergeldes entspricht.“
 
um die Aussage ergänzt werden, 


dass der Arbeitgeber die auf das Kurzarbeitergeld und den Aufstockungsbetrag anfallende Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge der Mitarbeiter/innen übernimmt.


Weiter hat sich der Arbeitgeber bereit erklärt, das Urlaubsgeld für das Jahr 2012 zu zahlen, wie vom Betriebsrat gefordert.


Auch künftig wird der Arbeitgeber - wie in der alten BV geregelt - folgende Leistungen auszahlen, als wäre normal gearbeitet worden: 
    • vermögenswirksame Leistungen
    •  Weihnachtsgeld
    • Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge
    • Zulage nach Betriebszugehörigkeit
Dem Betriebsrat wurde schriftlich zugesagt, dass ihm im Lauf der KW 20 ein überarbeiteter Entwurf zugestellt wird.

Der Arbeitgeber hat außerdem mitgeteilt, dass - sobald alle inhaltlichen Fragen geklärt sind -  er der Hinzuziehung von juristischem Sachverstand zur abschließenden arbeitsrechtlichen Prüfung  zustimmt.

Damit würden die in der derzeit bestehenden Vereinbarung getroffenen Regelungen - ohne dass sich die finanzielle Situation für die Beschäftigten verschlechtert – bis 31.03.2013 fortgeführt.

Liebe KollegInnen,  noch ist nichts unterzeichnet, aber aufgrund eurer Unterstützung in der Öffentlichkeit, wie z.B. die eingesendeten Unterschriftenlisten von euch, ist der Betriebsrat auf dem besten Weg dorthin.

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
 Antoine de Saint-Exupery (Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle)

Unser Schiff sollte den Namen Solidarität tragen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.